FACELIFT | GESICHTSSTRAFFUNG IN WIEN
Expertise von Dr. Markus Paulhart
Viele Patientinnen und Patienten beschreiben es ähnlich: Sie fühlen sich wach und aktiv, im Spiegel blickt ihnen jedoch ein müder Ausdruck entgegen, der nicht zu ihrem Lebensgefühl passt. Verantwortlich dafür ist selten die Haut allein. Mit den Jahren verlagert sich das Fettgewebe der Wangen nach unten, die Halterbänder im Gesicht geben nach, und die Haut folgt dieser Bewegung.
Eine Gesichtsstraffung setzt deshalb dort an, wo die Ursache liegt: in der tiefen Bindegewebsschicht unter der Haut. Dr. Markus Paulhart plant jeden Eingriff individuell und legt besonderen Wert auf ein Ergebnis, das natürlich wirkt und Ihre eigenen Gesichtszüge bewahrt.
Inhaltsverzeichnis
Hard Facts
Gesellschaftsfähigkeit
In der Regel nach ca. 2-3 Wochen, abhängig vom Umfang des Eingriffs.
Schmerzen
Arbeitsfähigkeit
Bei sitzender Tätigkeit üblicherweise nach ca. 2 Wochen, körperlich anstrengende Tätigkeiten erst nach 4 bis 6 Wochen.
Operationsdauer
3 bis 5 Stunden, abhängig von der Technik und davon, ob der Hals mitbehandelt wird.
Narkose und Aufenthalt
Vollnarkose oder Dämmerschlaf, in der Regel eine Nacht zur Überwachung.
Sport
Sportliche Aktivitäten sollten für 4 bis 6 Wochen gemieden werden.
Unannehmlichkeiten
In den ersten Tagen Kopfverband und in seltenen Fällen Drainagen. Taubheitsgefühle an Wange, Ohr und Hals sind anfangs normal. Regelmäßige Wundkontrollen sind notwendig, die Narben sollten ca. 1 Jahr vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Was ist eine Gesichtsstraffung?
Bei einer Gesichtsstraffung, medizinisch Rhytidektomie und umgangssprachlich Facelift genannt, wird abgesunkenes Gewebe im Gesicht und am Hals wieder nach oben verlagert und überschüssige Haut entfernt. Der entscheidende Schritt findet unter der Haut statt: Gestrafft wird das SMAS, eine zusammenhängende Muskel- und Bindegewebsschicht, die vom Hals bis zur Schläfe reicht und das Gesicht trägt.
Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem natürlichen und einem auffälligen Ergebnis. Wird nur die Haut nach hinten gespannt, entsteht der glatte, aber ausdruckslose Eindruck, den viele mit dem Begriff Facelift verbinden. Wird das SMAS gestrafft und die Haut anschließend spannungsfrei angepasst, bleibt die Mimik erhalten und die Narben werden feiner. Ebenso wichtig ist die Richtung der Straffung: Ein Zug nach oben wirkt natürlich, ein Zug nach hinten führt zu jenem maskenhaften Ausdruck, der dem Verfahren seinen zweifelhaften Ruf eingebracht hat.
Ein klassisches Facelift behandelt das untere Gesichtsdrittel und den Hals: hängende Wangen, eine unscharf gewordene Kieferlinie, Marionettenfalten und Bänder am Hals. Augenlider und Stirn sind eigenständige Eingriffe, lassen sich aber gut kombinieren.
Welche Behandlung passt in welcher Lebensphase?
Welches Verfahren im Einzelfall sinnvoll ist, lässt sich nur nach einer persönlichen Untersuchung beurteilen, da der Zustand des Gewebes stärker zählt als das Geburtsjahr. Als grobe Orientierung gilt jedoch:
| Lebensphase | Typische Veränderung | Meist passende Behandlung |
|---|---|---|
| bis ca. 40 | erste Mimikfalten, beginnender Volumenverlust, Hautstruktur verändert sich | Botulinumtoxin, Hyaluronsäure-Filler, Lipofilling, Behandlungen der Hautoberfläche |
| ca. 40 bis 50 | Absinken im Mittelgesicht, vertiefte Nasolabialfalte, müder Unterlidbereich | Mittelgesichtsstraffung, MACS-Lift, Kombination mit Eigenfett |
| ab ca. 50 | Erschlaffung betrifft Gesicht und Hals gemeinsam, Jowls, unscharfe Kieferlinie | SMAS- oder Deep-Plane-Lift, meist kombiniert mit Halsstraffung und Lipofilling |
Solange in erster Linie Volumen fehlt oder Mimikfalten stören, sind Botox und Filler die passendere Wahl. Sobald überschüssige Haut vorhanden ist, stößt jedes nicht-chirurgische Verfahren an seine Grenze — auch Fadenlift, Ultraschall und Radiofrequenz können keine Haut entfernen.
Behandlung – Wie wird eine Gesichtsstraffung durchgeführt?
Facelift ist ein Sammelbegriff für mehrere Techniken. Sie unterscheiden sich darin, in welcher Gewebeschicht gearbeitet wird und welche Gesichtsregion sich damit erreichen lässt.
| Methode | Behandelter Bereich | Dauer | Geeignet bei |
|---|---|---|---|
| SMAS-Lift Standardtechnik, Haut und SMAS werden getrennt gestrafft | Unteres Gesichtsdrittel, Kieferlinie, Hals | ca. 3–4 Std. | mittlerer bis deutlicher Erschlaffung |
| Deep-Plane-Lift Präparation unterhalb des SMAS, Verlagerung als Einheit | Mittelgesicht, Wangen, Kieferlinie, Hals | ca. 4–5 Std. | abgesunkenem Mittelgesicht |
| MACS-Lift (Mini-Facelift) kürzere Schnittführung, Straffung über Haltefäden | Wangen, seitliche Kieferlinie | ca. 2,5–3,5 Std. | beginnender Erschlaffung |
| Platysmaplastik Vernähen der Halsmuskelränder über einen Schnitt unter dem Kinn | Hals, Kinn-Hals-Winkel | ca. 1,5–3 Std. | Halsbändern, Hautüberschuss am Hals |
| Stirn- und Schläfenlift teils endoskopisch über kurze Zugänge im Haaransatz | Stirn, Brauen, Schläfen | ca. 1–2 Std. | abgesunkenen Brauen, schwerem Oberlid |
Fehlt zusätzlich Volumen, kann eine Straffung mit Lipofilling kombiniert werden. Ein Teil des transferierten Eigenfetts wird vom Körper wieder abgebaut, was bei der Planung berücksichtigt wird.
Für wen ist eine Gesichtsstraffung geeignet?
Sinnvoll sein kann der Eingriff bei abgesunkenem Wangenfett über dem Kieferrand, einer unscharfen Kinn-Hals-Linie, Hautüberschuss oder Bändern am Hals sowie bei tiefen Marionettenfalten.
Zurückhaltung ist geboten bei starkem Nikotinkonsum, schlecht eingestelltem Diabetes, Gerinnungsstörungen und unbehandeltem Bluthochdruck. Steht eine deutliche Gewichtsabnahme bevor, ist es sinnvoll, den Eingriff zu verschieben.
Eine Gesichtsstraffung verändert Konturen, nicht die Beschaffenheit der Hautoberfläche. Feine Fältchen um den Mund oder Pigmentflecken erfordern andere Verfahren. Dr. Paulhart bespricht offen, was erreichbar ist und wo die Grenzen liegen.
Ablauf – von der Beratung bis zur Operation
Ausführliche Erstberatung
Jeder Eingriff beginnt mit einem ausführlichen persönlichen Gespräch. Dr. Paulhart beurteilt Hautbeschaffenheit, Gewebespannung und Gesichtsproportionen und erklärt, welche Technik zu Ihrer Situation passt. Eine Beurteilung anhand von Fotos ersetzt diese Untersuchung nicht. Sie erhalten eine umfassende Aufklärung über Ablauf, Alternativen und Risiken; das österreichische ÄsthOpG sieht zwischen Aufklärung und Eingriff eine Bedenkzeit vor.
Sicherheitscheck & OP-Freigabe
Tag der Operation
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose oder Dämmerschlaf. Nach dem Lösen der Haut wird das SMAS gestrafft und fixiert, abgesunkenes Volumen neu positioniert und erst zuletzt der Hautüberschuss spannungsfrei entfernt. Operiert wird mit erfahrenem Team und anästhesiologischer Betreuung. Erstgespräch, Operationsplanung, Eingriff und Nachsorge liegen durchgehend in der Hand von Dr. Paulhart.
Heilung, Nachsorge und langfristige Ergebnisse
| Zeitraum | Was üblicherweise passiert |
|---|---|
| Tag 1-3 | Kopfverband, Entfernung der Drainagen. Schwellung und Spannungsgefühl erreichen meist am zweiten Tag ihren Höhepunkt. |
| Tag 4-10 | Blutergüsse blassen ab, erste Fäden werden entfernt, vorsichtiges Haarewaschen ist wieder möglich. |
| Woche 2-3 | Deutlicher Rückgang von Schwellung und Hämatomen. Ab etwa der dritten Woche fällt meist nichts mehr auf. |
| Woche 4-6 | Leichter Sport nach Rücksprache wieder möglich, die Narben sind noch gerötet und fest. |
| Monat 3-12 | Narbenreifung, Rückgang der Restschwellungen, schrittweise Rückkehr der Sensibilität. |
Hilfreich sind Schlafen mit erhöhtem Oberkörper, das Meiden von Wärme und Sauna sowie der Verzicht auf schweres Heben. Nach Entfernung der Fäden unterstützen Narbenpflege mit Silikongel und sanfte Narbenmassagen die Reifung des Gewebes.
Erfahrungsgemäß bleibt der Effekt einer tiefen Straffung über viele Jahre erhalten; in der Fachliteratur werden meist acht bis zwölf Jahre beschrieben. Eine Zusicherung ist damit nicht verbunden, da der natürliche Alterungsprozess weiterläuft.
Risiken und mögliche Komplikationen
Wie bei jeder Operation bestehen auch bei einer Gesichtsstraffung Risiken. Diese sind in der Regel selten, können jedoch auftreten und werden im Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.
- Nachblutung und Hämatom: die häufigste frühe Komplikation. Größere Hämatome müssen operativ ausgeräumt werden.
- Wundheilungs- und Durchblutungsstörungen: bei Raucherinnen und Rauchern deutlich erhöhtes Risiko.
- Infektionen: selten und in der Regel gut behandelbar.
- Gefühlsstörungen: Taubheit an Wange, Ohr und Hals ist anfangs die Regel und bildet sich über Wochen bis Monate zurück.
- Verletzung von Ästen des Nervus facialis: selten, meist vorübergehend, in Einzelfällen bleibend.
- Auffällige Narbenbildung, Asymmetrien und vorübergehender Haarausfall entlang der Schnittführung.
- Allgemeine Narkoserisiken: werden im Gespräch mit der Anästhesie erläutert.
Kosten und Kostenübernahme
Die Kosten hängen von der gewählten Technik ab, vom Umfang des Eingriffs, davon, ob Bereiche wie Hals oder Augenlider mitbehandelt werden, sowie von Narkoseform und Klinikaufenthalt. Ein MACS-Lift und ein Deep-Plane-Lift mit Halsstraffung liegen daher in unterschiedlichen Größenordnungen. Aus diesem Grund gibt es keine Pauschalpreise.
Nach der persönlichen Untersuchung erhalten Sie einen individuellen Kostenvoranschlag. Darin sind enthalten: Operationshonorar, Anästhesie, Klinik- beziehungsweise Aufenthaltskosten sowie sämtliche Nachsorgetermine, Verbandwechsel und Wundkontrollen.
Für das Erstberatungsgespräch wird ein Honorar von € 150 (Stand August 2026) verrechnet.
Bei rein ästhetisch motivierten Eingriffen werden die Kosten in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Liegt eine funktionelle Beeinträchtigung vor, etwa eine Einschränkung des Gesichtsfelds durch schwere Oberlider, kann eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme möglich sein. Das ist eine Einzelfallentscheidung der jeweiligen Kasse.
Dr. Markus Paulhart – Ihr Experte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Wien
Dr. Markus Paulhart ist Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Wien. Nach dem Studium an der Medizinischen Universität Wien absolvierte er seine Facharztausbildung an der München Klinik Bogenhausen unter Prof. Dr. Milomir Ninkovic, ergänzt um eine dreijährige Spezialisierung in der Handchirurgie. Nach neun Jahren in Deutschland war er vier Jahre als Oberarzt an der Universitätsklinik Wien tätig und führt seit Frühling 2025 ausschließlich seine Privatordination in der Neustiftgasse. Er ist Mitglied der ÖGPÄRC.
Gerade in der Gesichtschirurgie kommt es auf Zurückhaltung an. Ein gelungenes Ergebnis fällt niemandem als Operation auf, es wirkt schlicht ausgeruhter und harmonischer. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und lassen Sie sich von Dr. Markus Paulhart persönlich über Ihre Möglichkeiten informieren.
FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Thema Gesichtsstraffung
Ab welchem Alter ist eine Gesichtsstraffung sinnvoll?
Es gibt keine feste Altersgrenze. Entscheidend ist der Zustand des Gewebes, insbesondere ob überschüssige Haut vorhanden ist. Die meisten Eingriffe werden zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr durchgeführt.
Ist eine Gesichtsstraffung schmerzhaft?
Durch die Narkose entstehen während des Eingriffs keine Schmerzen. Danach steht meist ein Druck- und Spannungsgefühl im Vordergrund, das mit Schmerzmedikamenten gut behandelbar ist.
Wie lange ist man nach einer Gesichtsstraffung arbeitsunfähig?
Bei sitzender Tätigkeit sind viele nach etwa zwei Wochen wieder arbeitsfähig. Bis Schwellungen und Blutergüsse weitgehend abgeklungen sind, sollten rund drei Wochen eingeplant werden.
Wann darf ich nach einer Gesichtsstraffung wieder Haare waschen?
Vorsichtiges Haarewaschen ist in der Regel nach vier bis sieben Tagen wieder möglich, sobald der Kopfverband entfernt und die Wunden trocken sind. Heißes Wasser sollte in den ersten Wochen vermieden werden.
Sieht eine Gesichtsstraffung unnatürlich aus?
Ein maskenhafter Ausdruck entsteht typischerweise durch reinen Hautzug oder durch eine Straffung in die falsche Richtung. Wird die tiefe Gewebeschicht nach oben verlagert und die Haut spannungsfrei angepasst, bleibt die Mimik erhalten. Wie natürlich ein Ergebnis wirkt, hängt maßgeblich von Planung und Technik ab.
Was ist der Unterschied zwischen Mini-Facelift und klassischem Facelift?
Ein Mini-Facelift arbeitet mit kürzerer Schnittführung und löst weniger Gewebe. Es korrigiert dadurch weniger und die Wirkung hält kürzer an. Bei deutlichem Hautüberschuss reicht es nicht aus.
Kann eine Gesichtsstraffung mit anderen Eingriffen kombiniert werden?
Ja, häufig ist das sogar sinnvoll. Kombiniert werden vor allem Augenlidstraffung, Stirnlift, Halsstraffung und Lipofilling. Der Vorteil liegt in einer Narkose und einer gemeinsamen Heilungsphase.
Muss ich vor einer Gesichtsstraffung mit dem Rauchen aufhören?
Ja, das wird dringend empfohlen. Nikotin verengt die kleinen Gefäße, über die die gelöste Haut vorübergehend versorgt wird, und erhöht dadurch das Risiko einer Wundheilungsstörung erheblich.
Wie lange hält das Ergebnis einer Gesichtsstraffung?
In der Fachliteratur werden meist acht bis zwölf Jahre beschrieben. Eine Zusicherung ist damit nicht verbunden, da der Alterungsprozess weiterläuft. Spätere kleinere Auffrischungen, etwa im Halsbereich, sind möglich.
Fachlich verantwortlich für diesen Beitrag – Dr. Markus Paulhart // Zuletzt fachlich geprüft am 19. August 2026
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt weder ein persönliches Beratungsgespräch noch eine medizinische Untersuchung. Ergebnisse ästhetisch-chirurgischer Eingriffe sind individuell verschieden und können nicht zugesichert werden. Entsprechend dem österreichischen ÄsthOpG veröffentlichen wir keine Vorher-Nachher-Bilder und keine Preisangaben.